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Unser Superager-Erfolgsprogramm

Nur eine personalisierte und “mehrgleisige”(multimodale) Behandlung kann Hirnleistungsstörungen und Demenz, inkl. Alzheimer, wirksam vorbeugen und bessern. Sie glauben es nicht? Bitte weiterlesen!

Was im Folgenden beschrieben wird, ist viel Neues für Karlsruhe und Neues für die Neurologie in der ambulanten Behandlung von Menschen mit Hirnleistungsstörungen oder einer beginnenden Demenz. Unser Programm ist ebenfalls ein Angebot für Personen, die wissen, dass sie aus familiären Gründen ein erhöhtes Demenzrisiko (hier Fragebogen), z.B. weil der Vater oder die Mutter eine Demenz haben/hatten. Wir wissen nach aktuellster Berechnung (2022), dass die Zahl der Demenzerkrankten in Deutschland von aktuell 1,5 Millionen bis 2050 um 65% zunimmt und weltweit von 57 Millionen sich verdreifachen wird.

Alzheimer-Demenz (AD) ist nur ein Demenz-Typ (Demenz bedeutet schwere Hirnleistungsstörungen), aber der häufigste (ca. 60%), wobei mehr als 20 Jahre (!) vor ersten bemerkbaren Beschwerden bereits das Gehirn nachweislich durch Einlagerungen von toxischen Eiweißen (ß-Amyloid und Tau) erkrankt ist. Wir kennen zudem diese Krankheiten: Frontotemporale Lobärdegeneration (FTLD), Lewy-Körper-assozierte Demenz (LBD), Parkinson-Demenz (PD), Limbisch-prädominante alterassoziierte TDP-43-Enzephalopathie (LATE), Progressive supranukleäre Blicklähmung (PSP), Primäre altersassoziierte Tauopathie (PART) und noch weitere sehr seltene, z. B. Huntington Demenz, Demenz mit Neuroserpin-Einschlüssen, Hallervorden-Spatz- oder Niemann-Pick-Krankheit.

Neben diesen primären neurodegenerativen Krankheiten, bei denen es zu Ablagerungen von giftigem Eiweiß im Gehirn kommt, gibt es mehr als zwanzig verschiedene „sekundäre“ Typen von Demenzen. Am häufigsten und insgesamt der zweithäufigster Demenz-Typ sind gefäßbedingte Demenzen (VD); dies kann große und/oder kleine hirnversorgende Gefäße betreffen. Als Folge dieser Störung erreicht das Gehirn nicht genügend Nahrungsstoffe (z.B. Sauerstoff). Weiter gehören zu den sekundären Demenzen: Hirntumoren, traumatische Demenzen (wichtig hier: akut und chronische Sport bedingte Kopfverletzungen), infektiöse, entzündliche, hormonelle bzw. stoffwechselbedingte Hirnleistungsstörungen (wichtig hier: Alterszucker-Krankheit) oder toxische Demenzen, z.B. Alkohol und andere Drogen, oder infolge von Medikamenten, z. B. Benzodiazepinen (z.B. Alprazolam/Tavor).

Leichte Hirnleistungsstörungen sind oft ein Vorläufer einer demenziellen Entwicklung. Kurztests (z.B. MMSE, MoCA) sind weder geeignet diese sicher zu diagnostizieren, noch diese sicher auszuschliessen; hierfür ist gemäß Leitlinien eine umfassende neurokognitive Untersuchung – diese bieten wir an – erforderlich. Die Möglichkeiten der Minderung der Risikofaktoren zum Bremsen des Fortschreitens können erst nach ausführlicher Diagnostik ausgeschöpft werden.

Eine frühzeitige Alzheimer-Diagnose bei geringen Beschwerden wird in Zukunft immer wichtiger werden. Wir wissen inzwischen, dass Menschen, die nur subjektive Hirnleistungsstörungen (SCI=Subjective cognitive impairment) zu 25% eine zugrundeliegende Alzheimer-Krankheit haben; bei Menschen mit leichten Hirnleistungsstörungen (MCI=Mild cognitive impairment) sind es sogar 50%.

Leichte Hirnleistungsstörungen sind oft ein Vorläufer einer demenziellen Entwicklung. Kurztests (z.B. MMSE, MoCA) sind weder geeignet diese sicher zu diagnostizieren, noch diese sicher auszuschliessen; hierfür ist gemäß Leitlinien eine umfassende neurokognitive Untersuchung – diese bieten wir an – erforderlich. Die Möglichkeiten der Minderung der Risikofaktoren zum Bremsen des Fortschreitens können erst nach ausführlicher Diagnostik ausgeschöpft werden.

Eine frühzeitige Alzheimer-Diagnose bei geringen Beschwerden wird in Zukunft immer wichtiger werden. Wir wissen inzwischen, dass Menschen, die nur subjektive Hirnleistungsstörungen (SCI=Subjective cognitive impairment) zu 25% eine zugrundeliegende Alzheimer-Krankheit haben; bei Menschen mit leichten Hirnleistungsstörungen (MCI=Mild cognitive impairment) sind es sogar 50%.

Unser Therapieprogramm basiert auf nachweislich erfolgreichen und immer weiter entwickelten Konzepten in Anlehnung z. B. an  das Vorgehen nach Dale E. Bredesen (Bredesen Protocol, ReCODE), und aus der modernen Neurorehabilitation (s. mein Blog), die in der Anwendung speziell fokussiert und auf „Ihre“ Ursachen der Hirnleistungsstörungen angepasst wird. Es kommen neben pharmakologischen auch physiotherapeutische Techniken zum Einsatz, die sich gemäß aktueller neurowissenschaftlicher Datenlage als wirksam erwiesen (s. mein Blog) haben. Je nach neuen Erkenntnissen wird dieses personalisierte neurorehabilitative Behandlungskonzept modifiziert. Das ständige Anpassen ist ein wichtiger Faktor für den anhaltenden Erfolg dieses Therapieverfahrens.

Inzwischen kennen wir die biologischen Merkmale des Alterns ziemlich gut:

  • Chronische Entzündung (Inflammation)
  • Qualitätsverlust der Mitochondrien (Mitochondrial Quality Control)
  • Störung der Eiweiß-Homöosthase (Protein Homeosthasis)
  • Schwächung des Immunsystems (Immune Dysfunction)
  • Störungen im Stoffwechsel (Metabolic Dysregulation)
  • Störungen der Epigenetik (Epigenetic Changes)

Alle diese Faktoren beeinflussen sich gegenseitig, sodass sich die Veränderungen und folglich der Alterungsprozess des Gehirns beschleunigt, je mehr krankhafte und chronische Störungen im Organismus auftreten.

Wichtigste Grundlage ist deswegen: Erst wenn Sie wissen, was genau die ursächlichen Faktoren bei Ihnen sind, können diese gezielt verbessert werden. Deswegen muss das Fundament zu Beginn eine umfangreiche neurologische Diagnostik sein, die möglichst viele Ursachen eines vorzeitigen Hirnleistungsabbaus und einer verfrühten Gehirnalterung untersucht. Ziel ist es, als Konsequenz dieser diagnostischen Ergebnisse, möglichst viele der krankmachenden Faktoren gleichzeitig = mehrgleisig, ganzheitlich und patientenspezifisch zu behandeln (A Precision Medicine Approach to Alzheimer Risk Reduction). Dies folgt dem neurorehabilitativen Leitgedanken: „Ein Patient = Eine Therapie“, und nicht „Eine Diagnose = Eine Therapie“ wie es oft das schulmedizinisches Prinzip ist.

Eine wichtige, erfolgreiche europäische Studie aus Finnland (FINGER-Study) und das Therapieprotokoll nach Dale E. Bredesen konnten mit diesem mehrgleisigen Therapievorgehen, also einer Behandlung, die mehrere Faktoren gleichzeitig therapiert, nicht nur ein Bremsen des Hirnabbaus, sondern sogar Verbesserungen, nämlich einen Hirnaufbau(!), belegen. Das unterscheidet sich zu üblicher schulmedizinischer Vorgehensweise: ein Medikament auf einen Zielparameter, z. B. ein Antikörper gegen das im Hirn angereichert abgelagerte Beta-Amyloid. Dies Vorgehen bewirkt nämlich „nur“ ein mäßiges Bremsen der Verschlechterungen, was im Alltag unbemerkt bleiben kann.

Die zugrunde liegende Literatur, die ich regelmäßig überarbeite, ist in meiner Alzheimer-Buchliste (s. Blog) nachzulesen.

Die Diagnostik umfasst:

  • Blutversorgung des Gehirns
  • Hirnleistungsuntersuchungen
  • Körpermuskel- und Körperfettanalyse
  • Ernährung
  • Mikrobiom (=Darmflora)
  • Stoffwechsel und Neuro-Hormone
  • Immunabwehr/chronische Entzündungen
  • körperliche Aktivität
  • Schädelverletzungen
  • Schlaf und Entspannung
  • genetisches Risiko (insb. Gen-Typisierung von APOE)
  • sozialer Stress
  • Umweltgifte
  • Denken und Lebenseinstellungen

Die Befunde leiten zu spezifischer Vorgehensweise für folgende Bereiche:

  • Hirnleistungstraining
  • Schlafhygiene
  • Anti-Stress-Training per Biofeedback und Anti-Stress-Techniken
  • Ernährung und Mikrobiom
  • Körperliche Aktivität
  • Vermeiden von Giften
  • Denken und Lebenseinstellung
  • Soziale Aktivitäten

Im Unterschied zu den ersten sechs Bereichen (s. mein Blog), die ich mit einem langfristigen Konzept behandle und entsprechend berate, kann ich die letzten beiden Bereiche betreffend zwar gute Empfehlungen und Hinweise geben. Sollten diese aber eine besonders wichtige Rolle im Krankheitsgeschehen spielen, z. B. familiäre Dauerfehde oder akute psychiatrische Krankheit, müsste ich eine Weiterempfehlung zur Mitbehandlung aussprechen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Patienten bedanken, die mir das Vertrauen entgegenbrachten und entgegenbringen, meinen Empfehlungen zu folgen. Ohne Sie könnte ich nicht von teils erstaunlichen Erfolgen berichten, die auch mich und meine Mitarbeiterinnen täglich freuen. Ich bemühe mich in der Behandlung vor allem deutlich zu machen, dass ich im Rahmen dieses „Superager-Erfolgsprogramms“ für Sie ein Coach, also ein erfahrener, spezieller „Trainer“ oder Partner bin, denn die Hauptarbeit leisten Sie als Patient/-in.

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