Rufen Sie uns an 0721 83078-771 oder schicken Sie uns eine E-Mail info@praxis-drstienen.de

Tel: 0721 83078-771

Unser physikalisches Therapieangebot

Physikalische Behandlung ist ärztlich traditionelle Grundhaltung: „erstens nicht schädigen“ (primum non nocere); es ist DIE hippokratische Grundregel.

Ich möchte hier unser physikalisches Therapieangebote, dieser Regel vollständig entsprechend, da diese Heilungsprozesse im erkrankten Gewebe fördern ohne Unheil zu stiften, darstellen.

  • Hirnleistungstraining
    Basis ist die Neuropsychologie, sie beschäftigt sich mit den „höheren“ Funktionen des Gehirns, dem Denkvermögen, der Intelligenz, der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis, dem Sprachvermögen, den motorischen Fertigkeiten, Persönlichkeits-/Verhaltensänderungen, emotionalen Störungen und visuellen Wahrnehmungsstörungen. Untersucht werden gestörte Funktionen infolge von Unfällen oder Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, beginnendem Alzheimer). Darüber hinaus bietet die Neuropsychologie spezielle Therapiemöglichkeiten dieser Störungen und Beeinträchtigungen. Ein Hirnleistungstraining (neuropsychologische Therapie) ist bereits vor 100 Jahren in der stationären Neurorehabilitation entwickelt worden (s. meinen Blog über K. Goldstein) und setzt Diagnostik voraus, die über einfache hausärztliche Screening-Methoden (z.B. MMSE, Uhrentest) weit hinausgeht. Erst das Ergebnis hieraus erlaubt ein passende Therapie. Gerne wird von Laien oder Halbwissenden Soduko oder Kreuzworträtsel geraten, jedoch beides ist ohne Wirkungsnachweis.
    Die deutsche Gesellschaft für Neuropsychologie, deren Mitglied ich bin, schreibt hierzu Weiteres.
  • Lichttherapie
    Als ich vor 5 Jahren erstmals darüber las, wollte ich es nicht glauben und dachte es wäre Woodoo, es klang zu simpel. Doch je genauer ich die Datenlage recherchierte und die Methode nun seit 3 Jahren selbst anwende (erste Erfolge bei eignen chronischen Beschwerden eingeschlossen) überzeugten mich. Mit der „Near Infrared Light Therpy“ (auch „Low Lase Light Therapy“ oder „Cold Laser“ genannt)  wird Energie auch tieferen Gewebeschichten zugeführt, dass diese besser heilen können. Man erreicht nachweisbar z.B. durch den Schädel die Hirnrinde. Artikel, die von fehlender Wirkung sprechen, vergessen völlig, dass es die Kunst dieser Therapie ist, bei einer bestimmten Erkrankung die richtige Stellen und die richtige Therapiedosis (J/cm2) – bei unterschiedlichen Geräten ist dies völlig unerschiedlich – zu verwenden.
    Ich nutze THOR Photobiomedicine mit mehr als 30-jähriger Erfahrung und inzwischen hunderter erfolgreicher Studien, die vielfältige Behandlungsprotokolle erarbeiten. Der Gründer durfte diese erfolgreiche Behandlungsmethode 2017 vor dem US-amerikanischen Congress vorstellen; das Gerät ist zudem im Höchstleistungssport weit verbreitet.
    Als eine weitere Methode das Gehirn mit Licht zu stimulieren, verwenden wir ein aus Finnland kommendes Gerät (VALKEE 2), das zielgenau via den äußeren Gehörgang den Hirnstamm über den Nervus vagus stimuliert. Hierfür liegen nicht nur viele positive Selbsterfahrungsberichte, überwiegend aus dem Sport kommend, sondern auch Studien vor, die die Wirksamkeit zeigen konnten.
  • Stromtherapie
    Als Neurologe, täglich EEGs beurteilend, ist die wirksame Hirnstimulation durch Strom auf der Hand liegend und sehr verständlich. Bereits vor 10 Jahren besuchte ich einen Kurs an der Neurologischen Universitätsklinik Göttingen (Prof. Paulus, Prof. Antal) die in Deutschland hierzu führende Forschungsabteilung.
    Bereits im „Handbuch der Neurologie“ von Bumke & Foerster, in 1928, wird es als eine wirksame Methode beschrieben, dennoch findet dies leider immer noch nicht in allen neurorehabilitativen Therapien Anwendung. Dies liegt auch daran, dass ein Behandlungsplan sehr gezielt auf die Erkrankung, das Störungsbild und auf die zugrundeliegenden Hirnpathologie angepasst werden muss, hierzu ist eine gute neurofunktionelle Expertise notwendig,
    Ich wende es basierend auf den neuesten Studienergebissen, die vielfache Symptomverbesserung bewiesen haben, fallspezifisch an. Dies kann z.B. bei kognitiven Störungen, chronisches Fatigue-Syndrom oder MS am Kopf, oder z.B. bei Migräne und anderen Kopfschmerzen am Hals, den Nervus vagus stimulierend, sein. Letzteres gibt es als eine Methode bzw. Gerät (GammaCore) für zuhause, was die Krankenkassen manchmal übernehmen, da es beeindruckend Wirksamkeit zeigte.
  • Biofeedback-Entspannungs-Training
    Ein Entspannungstraining, z.B. autogenes Training, kennt fast Jeder, aber fast Alle haben es nach kurzer Zeit wieder aufgegeben. Es fehlt am Erfolgserleben und an einer körperlichen Rückmeldung „richtig“ zu trainieren, denn Wirkungslosigkeit ist dann oft die Folge. Biofeedbackverfahren, seit Jahrzehnten bekannt, z.B. als Lügendetektor, ermöglichen deswegen beim Entspannungstraining die elektronische Rückmeldung eines eigenen Körpersignals nutzbringendes Einübens.
    Genau auf dieser Basis verwenden wir m.E. das beste auf dem Markt erhältliche Gerät (MUSE), das nämlich als Biofeedbacksignal das EEG (Hirnstrombild) benutzt, was der Patient z.B. als Strandrauschen hört. Dieses erleichtert das Einüben einer Atemmeditationstechnik, die ursprünglich aus den Buddhismus stammt und seit fast 30 Jahren weit in Nordamerika und zunehmend seit 10 Jahren in Europa verbreitet ist. Vielfache Forschungsergebnisse bestätigen vorteilhafte, geistige und körperliche Entspannung auf diesem Weg zu trainieren. Das von mir benutzte Gerät wird inzwischen auch von der NASA zur Ausbildung von Astronauten – Mission Mars ! – eingesetzt.
  • Kinesio-Tape
    Diese Methode wurde, wie nicht selten der Physiotherapie, durch den Hochleistungssport in Deutschland populär. Als der dortmunder Fussballer Koller bei einem Bundesligaspiel 1996 damit auflief, Tape am Knie, war es bald in aller Munde, obwohl es schon viele Jahre in der Physiotherapie, ursprünglich aus Japan stammend, ein Geheimtipp war. Und es dauerte nicht lange bis nicht nur die Anwendung bei Schmerzen, sondern auch in der Neurorehabilitation, z.B. nach Schlaganfällen, sich etablierte. Es ist vielfach bei unseren DFB-Fussballern im Einsatz. Zwar ist die Datenlage teils zwiespältig, jedoch macht m.E. eine unkritische Patientenauswahl allein aufgrund einer Diagnose keinen Sinn, es kommt auf die spezielle Störung an.
    Ich verwende es gerne, auch um z.B. Haltungskorrekturen zu unterstützen, da falsch eintrainierte Fehlhaltungen, z.B. die typische zusammengesunkende Schreibtischhaltung, sehr oft mitursächlich für chronische Kopfschmerzen u.a. ist. Bisher erhalte ich ausschliesslich gute Rückmeldungen mit den gewünschten und angestrebten Symptomlinderungen.
  • apparative sensomotorische Therapie
    Dies ist die Weiterentwicklung der Übungstherapie auf dem Fundament des 19. Jahrhindert, von Heinrich Frenkel etabliert (s. hierzu mein Blog), mit Nutzung modernster Geräte, die in die robotische Rehabilitationstherapie, z.B. Gangtrainer bei Schwerstgestörten, mündet. Wir nutzen ein besonderes Vibrationsboard. Inzwischen sind diese auf einfacherem Niveau in Sportstudios verbreitet, jedoch unseres ermöglicht neben sensomotorischem Muskelaufbau zudem ein angepasstes und zielgenaues Gleichgewichtstraining. Diese Therapie kann insbesondere in der Gang- und Gleichgewichtstherapie nach Schlaganfall und bei andern neurologischen Ursachen große Fortschritte verzeichen. Jedoch ist hierbei, wie so oft, die genaue Therapieplanung (Frequenz, Stehposition, Dauer u.a.) mit Beachten der Funktionsstörung und der zugrunde liegenden anatomischen Störung entscheidend für den Erfolg.
    Zusätzlich verwenden wir ein Gerät zur Vibrationsmassage (Hypervolt), dass 2017 in der US-amerikanischen Football League für Furore sorgte. Live war zu sehen, wie einer der „Football-Heros“ in einer Spielunterbrechung an das Spielfeldrand hinkte, von einen Physiotherapeuten mit Hilfe eines Gerätes nur eine Minute lang massiert wurde bis der Spieler wieder fit aufs Feld rannte. Mit diesem „Event“ verbreitete sich das Gerät nicht nur in der NFL, sondern weit im Hochleistungssport.
    Als Selbsterfahrung darf ich berichten: Nach Auspacken setzten wir es nur 2 Minuten an meiner Schulter ein. Dort beklagte ich über ein halbes Jahr nach einem Strandsturz Schmerzen, die auch mein Physiotherapeut mit mäßigem Erfolg bearbeitet hatte, jedoch nur dieser kurze Einsatz ermöglichte erstmaliges schmerzfreies Einschlafen seit Monaten.

    Weiteres ausführlich später zu:

  • Schmerztherapie
  • Neuraltherapie
  • Akupunktur
  • Vitaminkur mit intravenösen Infusionen

rev20190615

Menü