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Zur Geschichte von Schluckstörungen

Der Dichter Sophokles starb im 4. Jahrhundert vor Christus nach ungestützten historischen Angaben am Verschlucken einer Weintraube. Dies ist das erste historische Zeugnis von Schluckstörungen.

Erst vor etwa 100 Jahren wandte sich die Neurologie diesem komplexen Spezialbereich zu. Eine angemessene Aufmerksamkeit erfährt diese Erkrankung allerdings erst seit einigen Jahren, bevorzugt im Rahmen der Akutbehandlung von Schlaganfällen.

Dies ist auf die Erkenntnis zurückzuführen, dass bei geeigneter Therapie die bedrohlichen Folgeerscheinungen gelindert werden können. Zu den Folgeerscheinungen zählen z.B. der Verlust an Lebensqualität sowie Mangelernährung, Lungenentzündung und verfrühtes Versterben.

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